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[ 02.09.2009 ]

Junge Industrie Unterkofler: Generationenvertrag bedeutet wechselseitige Verpflichtung

Überhöhte Forderungen verbieten sich von selbst

„Der sogenannte Generationenvertrag bedeutet für alle Beteiligten eine wechselseitige Verpflichtung. Eine einseitige Auslegung gemäß dem Motto, die Jüngeren haben die Pensionsansprüche der Älteren zu zahlen, ist abzulehnen", betont Dr. Peter Unterkofler, Vorsitzender der Jungen Industrie (JI) Salzburg, aus Anlass der aktuellen Diskussion um die Erhöhung der Pensionen.

 

„Aus dem Generationenvertrag kann abgeleitet werden, dass alle Generationen zum Funktionieren der Gesellschaft und des Gesellschaftssystems beitragen müssen. Gerade in schwierigen Zeiten muss von allen Mitgliedern der Gesellschaft zur Bewältigung der Herausforderungen beigetragen werden. Forderungen nach überhöhten Pensionserhöhungen verbieten sich daher von selbst."

 

 

Unterkofler spricht sich deutlich gegen ein „Auseinanderdividieren der Generationen" aus. Beim Generationenvertrag handle es sich um einen gesellschaftlichen Grundkonsens, der den sozialen Frieden sichere: „Wenn nun begonnen wird, Leistungen gegeneinander aufzurechen, so würde dies das Ende jeglicher Solidarität bedeuten. Denn wie kämen dann die Jüngeren dazu, Staatsschulden aus den 70ern des vorigen Jahrhunderts zu begleichen?"

 

 

JI Vorsitzender Peter Unterkofler appelliert daher an die Vernunft aller Beteiligten: „Bei verbalen Grabenkämpfen und überzogenen Forderungen drohen am Ende die Mindestpensionisten auf der Strecke zu bleiben. Es ist Zeit für Augenmaß, sozialen Weitblick und Rücksicht auf jüngere Generationen."



Dr. Peter Unterkofler, Junge Industrie (JI)
Dr. Peter Unterkofler, Junge Industrie (JI)




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