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[ 27.07.2010 ]

„Tradition findet in der Gegenwart statt“

Rund 350 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft kamen zum 8. Festspielempfang der Industriellenvereinigung Salzburg.

Salzburg (IV). Rund 350 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft sowie zahlreiche Medienvertreter stimmten sich beim 8. Festspielempfang der Industriellenvereinigung Salzburg (IV) gemeinsam mit den Salzburger Festspielen, am 26. Juli 2010, auf der Terrasse des M32 über den Dächern von Salzburg auf die diesjährigen Festspiele ein. In gemütlicher Atmosphäre standen der Gedanken- und Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt.

 

Mag. Rudolf Zrost hob in seiner Begrüßungsrede die Gemeinsamkeiten der Salzburger Festspielen mit der Salzburger Industrie hervor. Sowohl die Festspiele, die heuer ihr 90jähriges Jubiläum feiern, als auch die Industriellenvereinigung haben einen lange Tradition in Salzburg und beide gehen mit der Tradition sehr zukunftsorientiert um, betonte der IV-Präsident. „Tradition verlangt Mut zu Neuem und zu Veränderung. Sie findet in der Gegenwart statt, nicht in der Vergangenheit. Tradition bedeutet die Weitergabe des Feuers, nicht die Bewahrung der Asche", so Zrost. Er betonte auch, dass die Festspiele seit 90 Jahren am Puls der Zeit seien und immer offen für Innovatives. Das sei eine weitere Gemeinsamkeit mit der Salzburger Industrie. „Die Industrie arbeitet damals wie heute am Fortschritt, erfindet Neues und sorgt für Beschäftigung, Wohlstand und Lebensqualität", sagte Zrost.

Dr. Helga Rabl-Stadler, die Präsidentin der Salzburger Festspiele brachte in ihrer kurzen Rede die Freude darüber zum Ausdruck, dass der Start der Festspiele trotz aller Widrigkeiten und Regengüsse sehr gut über die Bühne gegangen sei. Die Festspielpräsidentin präsentierte den Gästen voller Stolz einige der Künstler aus den diesjährigen Festspielproduktionen wie Lulu, Orpheo und Dionysos. Rabl-Stadler blickte abschließend sehr optmistisch in die Festspiel-Zukunft. "Wir hoffen eine Kontinuität für die nächsten Jahre zu schaffen, die Salzburg im Sommer weiterhin ganz natürlich zur Welthauptstadt der Kultur macht."

 

Dr. Veit Sorger, Präsident der Industriellenvereinigung Österreich, zeigte sich bei seiner Begrüßung erfreut, dass sich die Situation der Industrie, nicht zuletzt durch die großen Anstrengungen der Unternehmer, verbessert hat. Man dürfe sich aber jetzt nicht zurücklehnen wenn es der Wirtschaft langfristig besser gehen soll, mahnte Sorger. „Wir alle werden unseren Beitrag dazu leisten müssen, nicht nur die Leistungsträger auf die man momentan besonders mit dem Finger zeigt. Es wirklich an der Zeit nun die Maßnahmen zu finden, unser Land mit seiner Vielfalt, seiner Schönheit, seinen Talenten und seinen Begabungen abzusichern und für die Zukunft entsprechend vorzubereiten." IV-Präsident Sorger sagte abschließend, dass die Industrie alles dazu beitragen werde das Land zukunftsfähig zu gestalten, es seien aber alle aufgefordert ihren Anteil beizutragen.



IV Salzburg Geschäftsführerin Mag. Irene Schulte, IV Präsident Dr. Veit Sorger, Präsidentin der Salzburger Festspiele Dr. Helga Rabl-Stadler, IV Salzburg Präsident Mag. Rudolf Zrost mit Gattin Susanne Czepl-Zrost
IV Salzburg Geschäftsführerin Mag. Irene Schulte, IV Präsident Dr. Veit Sorger, Präsidentin der Salzburger Festspiele Dr. Helga Rabl-Stadler, IV Salzburg Präsident Mag. Rudolf Zrost mit Gattin Susanne Czepl-Zrost

LH.-Stv. Dr. Wilfried Haslauer, IV Salzburg Präsident Mag. Rudolf Zrost Präsidentin der Salzburger Festspiele Dr. Helga Rabl-Stadler, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland Hans Henning Blomeyer-Bartenstein
LH Mag. Gabi Burgstaller, IV Präsident Dr. Veit Sorger, Mag. Marie-Luise Sorger Thomas Johannes Mayer, Tierbändiger in der Oper Lulu mit Begleitung
Wiberg Inhaber Marcus Winkler mit Gattin Olga Winkler 



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