M-real Hallein am Weg zum Öko-Standort
Mehr als 98 Prozent der am Standort benötigten Energie wird selbst erzeugt.Die Neuausrichtung des Halleiner Traditionsbetriebes zur Bio-Company ist geglückt, das zeigen die Ergebnisse der aktuellen Umwelterklärung. Mehr als 98 Prozent der am Standort benötigten Energie ist Öko-Energie aus dem werkseigenen Biomasseheizkraftwerk. Die Ökostromerzeugung der M-real Hallein AG erreichte im vergangenen Jahr ein Rekordergebnis, der Ausstoß von Kohlendioxid wurde um mehr als 23.000 Tonnen reduziert - und das, obwohl die Zellstoffproduktion auf rund 133.000 Tonnen gesteigert werden konnte. „Unsere umweltfreundliche Produktionsweise ist ein wichtiger Wettbewerbsvorteil", betont Jörg Harbring, Vorstand der M-real Hallein AG.
Rekordergebnis bei Ökostromerzeugung
Im werkseigenen Biomasseheizkraftwerk konnte durch die Inbetriebnahme einer neuen Dampfturbine im April 2010 die Ökostromproduktion auf rund 49.000 Megawattstunden erhöht werden. Dadurch werden tausende Haushalte mit „grünem" Strom versorgt. Die M-real Hallein AG ist im Bundesland Salzburg neben der Salzburg AG der größte Produzent von Ökostrom aus Biomasse. Im Biomasseheizkraftwerk wurden zudem knapp 79.000 Megawattstunden Fernwärme erzeugt. Mit rund 5.000 versorgten Haushalten im Jahr 2010 ist das Unternehmen hinter der Salzburg AG der zweitgrößte Erzeuger von Fernwärme im Bundesland.
Mehr als 23.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart
Die aktuelle Umwelterklärung bestätigt, dass sich die Halleiner Zellstofffabrik zu einem Vorzeigebetrieb in Sachen Umweltschutz entwickelt hat. Im Vorjahr sparte das Unternehmen im Vergleich zu 2009 mehr als 23.000 Tonnen Kohlendioxid (CO2) ein. Der CO2 -Verbrauch beträgt derzeit nur mehr 7.700 Tonnen. Der Ausstoß von Schwefeldioxid liegt bei rund 50 Tonnen pro Jahr, Ende der 1970er Jahre betrug dieser noch knapp 6.000 Tonnen jährlich. Regelmäßige Messungen belegen, dass sich die Luftgüte in Hallein auf einem sehr hohen Niveau stabilisiert hat. Auch die Abfallbilanz kann sich sehen lassen. „In den vergangenen fünf Jahren konnten wir die Abfallmenge um knapp zwei Drittel reduzieren, von 10.600 Tonnen auf derzeit 3.656 Tonnen", berichtet Walter Kogler, Umweltbeauftragter der M-real Hallein AG.


