Industrie zeichnet die Besten aus
Leistungsstipendien für Ingenieurwissenschaftler vergeben.Die Industriellenvereinigung Salzburg hat im Rahmen der Mitgliederversammlung am 31. Jänner 2012 zum dritten Mal Leistungsstipendien an Studierende der Ingenieurwissenschaften vergeben. Damit werden die hervorragenden Leistungen hochqualifizierter Nachwuchskräfte honoriert.
IV-Leistungsstipendium Ingenieurwissenschaften
Das Studium Ingenieurwissenschaften bietet eine breite ingenieurwissenschaftliche Basisausbildung, bei der die Studierenden von den Kompetenzen zweier Universitäten profitieren - zum einem im Bereich „Materialwissenschaften" von der Universität Salzburg, zum anderen im Bereich „Maschinenbau" von der TU München. Die Studierenden der Ingenieurwissenschaften haben vor allem im 5. und 6. Semester einen finanziellen Mehraufwand zu bewältigen. Teilweise müssen sie eine zweite Wohnung und Studiengebühren in München bezahlen. Die Stipendien in der Höhe von jeweils € 1.250.- sollen diese Kosten zumindest zum Teil abdecken. Die Voraussetzung für den Erhalt des Leistungsstipendiums ist ein Notenschnitt von mindestens 2,0. In diesem Jahr erfüllten acht Studierende diese Voraussetzung. Mit einem Notendurchschnitt von bis zu 1,23 ernteten die Studierenden großen Respekt, Anerkennung und den Applaus der anwesenden Gäste aus Industrie, Politik und den Bildungseinrichtungen.
Die Stipendiaten:
Markus Huber
Er absolvierte Grundschule und Gymnasium in Laufen und sammelte erste Berufserfahrung bei der Firma FRIMO in Freilassing. Sein langfristiges berufliches Ziel ist eine Position in Forschung und Entwicklung. Notenschnitt: 2,0.
Daniel Fürtbauer
Er besuchte die HTL Salzburg, in der er sich bereits auf das Fachgebiet Maschineningenieurwesen spezialisierte. Schon während seiner Schulzeit sammelte er bei der Firma Kässbohrer erste praktische Erfahrungen. Sein Praktikum absolvierte er bei der Robert Bosch AG. Nach dem Abschluss des Bachelorstudiums möchte er sein Wissen im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen mit einem entsprechenden Masterstudiengang erweitern. Notenschnitt: 1,7
Matthias Eder
Er absolvierte 2008 am Karlsgymnasium Bad Reichenhall sein Abitur. Erste Berufspraxis sammelte er bei der Heinz Bender KG in Piding. Nach dem Abschluss des Bachelorstudiums strebt er ein Masterstudium an. Notenschnitt: 1,67
Stefan Frick
Stefan Frick absolvierte die Matura an der HTL Bregenz mit der Fachrichtung Maschinenbau/Automatisierungstechnik. Berufspraxis konnte er bei Bauer Prüf- und Messtechnik in Sulz, Hirschmann Automotive in Rankweil, Continental in der Schweiz und bei Wolf Zargen in Weiler sammeln. Nach dem Bachelorstudium strebt er ein Masterstudium an der TU München an. Notenschnitt: 1,63
Johannes Steiner
Er schloss 2004 die HTL Braunau in der Fachrichtung Mechatronik mit ausgezeichnetem Erfolg ab. Danach war er 3 Jahre als Maschinenbaukonstrukteur für Maschinen und Anlagenkomponenten für die Aluminiumindustrie bei Hertwich Engineering in Braunau tätig. 2009 absolvierte er sein Praktikum als Werkstudent bei der Wacker Chemie AG in Burghausen. Nach dem Bachelor Studium strebt er ein Master Studium in Maschinenbau oder Verfahrenstechnik an. Notenschnitt: 1,6
Christian Baumann
Nach einem Abschluss zum Finanzwirt an der Landesfinanzschule Bayern erlangte er 2009 die allgemeine Hochschulreife an der Berufsoberschule. Neben seinen Berufserfahrungen beim Finanzamt Eichstätt konnte er bei seinem Praktikum bei der Volkswagen AG in Wolfsburg auch erste berufspraktische Erfahrungen im technischen Bereich sammeln. Nach Abschluss des Bachelorstudiums plant er ein Masterstudium an der TU-München. Sein Berufsziel ist eine Tätigkeit im Automotive-Sektor. Notenschnitt: 1,6
Florian Dominik Hächl
Er legte das Abitur am staatlichen Landschulheim Marquartstein im Landkreis Traunstein ab. Erste berufspraktische Erfahrungen im Bereich Metallverarbeitung, CAD und verschiedensten Bearbeitungstechnologien konnte er im Rahmen seiner Praktika in diversen Firmen sammeln. Nach dem Bachelorstudium strebt er ein Masterstudium an und möchte sich durch Praktika bzw. Tätigkeiten als Werkstudent weiterbilden. Notenschnitt: 1,5
Sebastian Suckow
Er machte das Abitur am Gymnasium in Burghausen und nahm im Wintersemester 2009 das Studium der Ingenieurwissenschaften auf. In den Sommermonaten absolvierte er Praktika bei der Peuckert GmbH in Mehring-Öd und bei der Wacker Chemie AG in Burghausen.Nach dem Bachelorstudium strebt er das Masterstudium der Energie- und Prozesstechnik oder Verfahrenstechnik an. Sebastian Suckow ist mit dem unglaublichen Notenschnitt von 1,23 der Beste der in diesem Jahr ausgezeichneten Studierenden.


